Bank of Scotland jetzt mit höherer Einlagensicherung
10.10.2011,Es war lange ein kleines Manko bei der Bank of Scotland: Anders als deutsche Banken konnte sie ihren Kunden lediglich die Vorteile der britischen Einlagensicherung anbieten. Einlagen waren nur bis zu 85.000 Pfund (etwa 98.000 Euro) abgesichert. Nun ist die Bank of Scotland einen großen Schritt zu höherer Einlagensicherheit gegangen und dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken beigetreten. Darüber informierte die Bank nun erstmals, obwohl der Schritt bereits zum 21. September erfolgte.
Der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken gilt als eines der sichersten Absicherungsmodelle für Einlageausfälle weltweit. Er haftet in der Regel für Einlagen oberhalb der gesetzlichen Einlagensicherungsgrenze in Höhe von bis zu 30 Prozent des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank - und das pro Kunde. Haftet eine Bank also mit 100 Millionen Euro, ist die Einlage jedes Kunden bis zu 30 Millionen Euro abgesichert.
Da die Bank of Scotland neu im Einlagensicherungsfonds ist, liegt die Grenze in den ersten drei Jahren bei 250.000 Euro und wird erst danach erhöht. Für den Fall, dass die Bank of Scotland in Zahlungsschwierigkeiten geraten sollte, haftet also zunächst wie bisher der staatliche britische Einlagensicherungsfonds FSCS für alle Guthaben bis 85.000 britische Pfund je Kunde und alle Einlagen darüber hinaus werden bis maximal 250.000 Euro durch den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken erstattet.
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